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Bauanleitung Rahmenleinwand mit 2,70 m Bildschirmdiagonale

 

Eine Rahmenleinwand ist wohl die beste und optimale Möglichkeit ein Projektorbild umzusetzen. Eine Leinwand selber bauen ist hier die preisgünstigste und auch beste Lösung, da man die Wandfläche optimal nutzt. Sie hat eine ebene, gerade Oberfläche und steht immer optimal zum Projektor, da sie fest an der Wand hängt.

Zum Bau einer Rahmenleinwand werden folgende „Zutaten“ benötigt:

 

  1. 1 x Platte aus Pressspan, Holz oder einem anderen Material. Entscheidend ist ebene Oberfläche. Länge und Breite sollten sich nach der Leinwandgröße inklusive Rahmen richten. Evtl. als Fehler- oder Abfallstück beim Schreiner erhältlich.
  2. 1 x Leinwand, hier im Shop erhältlich.
  3. 1 x Rahmen, der aus schwarzer, mit Samt beschichteter Klebefolie besteht, hier im Shop erhältlich.
  4. 2 x Wandhalterungen (unten beschrieben), hier im Shop erhältlich.
  5. Dübel mit Befestigungsschrauben für die Wandhalterung (wird zusammen mit der Wandhalterung geliefert)
  6. Ösen mit Ösen-Werkzeug, im Baumarkt erhältlich. Auch Holdon Klemmösen sind geeignet. Hier im Shop erhältlich.
  7. Befestigungsschrauben oder Nägel für die Gummis im Baumarkt erhältlich.
  8. Gummis zur Befestigung der Leinwand an der Leinwandplatte im Haushaltsladen erhältlich. Ich habe Haushaltsgummis verwendet. Alternativ funktioniert hier auch Expanderseil (hier im Shop erhältlich).
  9. 2 x Dünne (nicht dicker als ca. 3mm) Leichtholzplatten in der Größe der Maskierung, beim Schreiner oder Baumarkt erhältlich.
  10. 2 x Maskierungen aus schwarzer Klebefolie mit Samt beschichtet, hier im Shop erhältlich.
  11. 2 x Metallhaken (siehe unten) um die Maskierung verschiebbar aufzuhängen, im Baumarkt erhältlich.

 

Zu 1.) Die Pressspanplatte habe ich als Abfallstück bei einem örtlichen Schreiner besorgt. In diesem Fall eine Wandverkleidung, welche Fehler in der Beschichtung aufweist, was für meine Zwecke keinen Abbruch tat. Die Größe ist 2,49 m x 1,46 m.

Ich habe eine Rahmenbreite von 7 cm geplant (Vorderseite 7 cm + Plattenbreite 1,5 cm + Rückseite 2,5 cm = 11 cm). Daraus entsteht dann mit der von mir verwendeten Wandverkleidungsplatte eine Bildschirmdiagonale von 2,70 m im Verhältnis 16:9.

Zu 2., 3. und 10.) Mein Tipp zur Leinwand ist, diese erst einmal für 2 bis 3 Tage hochkant an eine gerade Wand mit Reisnägeln zu hängen um eine glatte, ebene Fläche zu bekommen, da nach dem Versand sicherlich Wölbungen vorhanden sind. Das Selbe gilt für den Rahmen und die Maskierung.

Zu 4.) Außerdem gibt es hier im Shop eine Wandhalterung:

Foto Wandhalterung Leinwandplatte:

Foto Wandhalterung Wandseite:

Zu 8.) Ich habe Haushaltsgummis verwendet (an einer Stelle mit der Schere leicht abgeflacht), so dass man sie durch die Ösen bzw. Löcher in der Leinwand bringt.

 

Als erstes sollten die Löcher für die Ösen mit einen regulären DIN A4 Locher in die Ränder der zugeschnittenen Leinwand gestanzt werden. Die Löcher im Abstand von ca. 15 cm einstanzen.Nun optional die Ösen in die Löcher der Leinwand mit dem Ösen-Werkzeug einstanzen. Auch Klemmösen funktionieren.

Jetzt in alle Löcher (Ösen) die Gummis ziehen. Die Leinwand ist stark genug, auch ohne Ösen die Gummis zu halten. Deshalb könnte man sich die Ösen wenn gewollt, einsparen.

Wie in folgenden Bildern beschrieben die Befestigungsnägel oder Schrauben für die Gummis in die Leinwandplatte einbringen. Abstand zu den Kanten sollte ca. 10 cm oder mehr sein. Die umzuschlagende Fläche sowie die Rahmenbreite muss noch zu den Abmaßen der sichtbaren Fläche addiert werden. Falls andere Werte wie im Shop verfügbar gewünscht sind, bitte einfach bei info@leinwandbau.info per Email anfragen.

Rückseite Rahmenleinwand:

Die Ecken der Leinwand einschneiden, eine Seite der Leinwand um die Platte schlagen und die Gummis in die Befestigungsnägel (Schrauben) einhängen.

Nun die Platte um 180° drehen, um die andere Seite der Leinwand an der Rückseite zu befestigen. Genauso mit den Seiten fortfahren.

Nun kann der Rahmen auf der Vorderseite des Leinwandtuches aufgeklebt werden. Um die Kante des Rahmens (einseitig klebende Samtfolie) mit der Kante der Platte möglichst parallel auszurichten ist es ratsam, eine Schnur mit Reisnägeln (in die Stirnseite der Platte) zu spannen. Die Abstände Reisnägel zur Kante der Platte vorher abmessen.

Nun die Schutzfolie von der Samtklebefolie abziehen und von einer Seite beginnend die Folie auf die Leinwand kleben. Dies macht man am besten zu Zweit, um auch eine perfekte Gerade parallel zur Plattenkante zu bekommen. Das ganze sollte bei liegender Leinwand stattfinden, da der Rahmen sonst leicht durchhängt und nicht 100% parallel zu der Platte wird. Rahmen auf die Rückseite der Leinwandplatte umschlagen.

Fertig ist die selbstgebaute Rahmenleinwand!

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